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Clubtreffen 5.-8.5.16

VG Treffen 2016

Im Erzgebirge sollte diesmal das Jahrestreffen der VGler stattfinden. Andy hatte einen Platz in Rechenberg – Bienenmühle, südlich von Chemnitz an der Grenze zur Tschechei, reserviert.
Da dies für mich knapp 600km bedeuten, kam mir die Idee, auf diesem Wege den kleinen „Iron Butt“ zu versuchen.
Also 1000 Millen (1600km) in 24 Stunden. Die Unterlagen habe ich mir ausgedruckt, eine Strecke zusammengestellt, und
am Donnerstagmorgen ging um 3Uhr der Wecker. Startstempel an der Tanke geholt, und los ging es. Erstmal
die A3 rauf, A31 bis oben, und über die A7 wieder Richtung Süden. So war der Plan. Nach dem zweiten Tankstopp in Leer
kam aber schon das Ende. So bei 160km/h ging die Leistung huschen, und eine graue Rauchwolke verfolgte mich. Kopfdichtung. Da hatte ich meine Arschkarte.
Ich konnte noch die BAB verlassen und mich auf eine Tanke bei Weener retten. Jetzt aber schnell den gelben Wagen holen.
Es ist Feiertag und halb Deutschland unterwegs. Da wollte ich schon einer der Ersten sein. So bekam ich einen Toyota und konnte nun auf direktem Weg in den nahen Osten fahren.
Immer in der Hoffnung vor Ort einen Beiwagenplatz zu ergattern, damit ich nicht nur auf dem Gelände abhänge und meinen Frust ertränken muß.






Ein wenig durch den Osten gestaut. Zelt aufgebaut, Erfrischungsgetränk geholt, und vorsichtig nachgefragt,
wer am nächsten Tag eventuell einen Beiwagenbeschwerer
gebrauchen kann. Erstaunlicherweise meldete sich RaD mit
der Aussage, er würde gerne in seinem Beiwagen den neuen Sitz ausprobieren, und ich könnte den Lenker übernehmen.
Wochenende gerettet.






Am nächsten Morgen sollte es in eine befahrbare Höhle in
die Tschechei gehen. Der ortsansässige Mopedclub betreibt
dort eine Art Gaststätte und Mopedtreff. Mit einer so großen Gruppe und den unterschiedlichen Fahrzeugen eine Herausforderung. Aber wir haben ja Zeit. Eigentlich.
Eine außergewöhnliche Baustelle brachte auch noch eine gute
dreiviertel Stunde Stillstand. Man sperrt einfach die Straße solange bis der Bitumen getrocknet ist. So einfach ist das.

Die Höhle selber hat schon eine gewisse Größe. Mit ein bißchen Mühe und einer Parkordnung bekommt man bestimmt
100-150 Solos zu parken. Zwei Theken und einige Sitzgelegenheiten können schon für Partystimmung sorgen.







Die Rückfahrt haben wir dann in mehreren kleineren Gruppen
vorgenommen. So fiel das verkehrsbedingte Warten weg.
Am nächsten Morgen wollten Einige zu einem Kettensägenmassaker fahren. Also Figuren mit dem Buschmoped erschaffen. Oder halt auf einer Berghütte etwas
Eis vernichten. Ich habe dann das Beiwagengewicht verdoppelt und die Eisvariante gewählt. Irgendwo in der Nähe
von Seiffen sollte es sein. Die Anfahrt führte schön über kleine Straßen durch das Grenzgebiet. Eine kleine Runde halt, da es ja noch zur Besichtigung der Rechenberg Brauerei gehen sollte. So machte man sich am Nachmittag auf den Weg.
Ich habe für Hin- und Rückweg das Erzgebirgstaxi gewählt.






Mit dem Frühstücksbuffet am Sonntagmorgen endete dann eine nette Veranstaltung in einer prima Mopedgegend.



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