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Clubtreffen 29.5. -1.6.2014

VG Treffen 2014

Diesmal fielen Feiertage und Veranstaltungen terminlich zusammen. Also
durchrechnen was geht. Mit ein wenig Urlaub wurden so zwei Wochen draus.
So fuhren wir erstmal Richtung Wasserkuppe nach Hessen. Da ich Karin
einen Fluggutschein zum Geburtstag geschenkt hatte, war dieser Ort optimal
zum Einlösen. Nur wusste sie nichts davon, und suchte auf der Kuppe nach dem Campingplatz. Unsereiner hatte aber heimlich ein Gesamtpaket mit
Übernachtung in „Peterchens Mondfahrt“ gebucht. Gut, nicht so ganz unsere
übliche Absteige, aber die Überraschung war gelungen. Da ich das einzige Zimmer mit Balkon gebucht hatte, so wie Raucher dies machen, hatten wir
eine schöne Aussicht auf das, was Karin am nächsten Morgen erwartete.
Der neue Segelflughafen lag genau in unserem Blickfeld.






Am nächsten Morgen gings dann Richtung Flugplatz. Der geplante Segelflug
konnte aus thermischen Gründen nicht durchgeführt werden. Dann halt
ein Motorsegler. Somit haben wir Karin in die Luft gejagt, einmal Eisenach und zurück. Da unsereiner an derartigen Späßen aus Platz- und sonstigen gewichtigen Gründen nicht teilnehmen kann, habe ich mich für das Restaurant entschieden. War ja nach 10 Uhr.
Eine gute Stunde war Karin dann in der Luft. Das Wetter hat auch noch mitgespielt. Am Nachmittag zog es sich zu, und sollte uns zwei Tage richtig
ärgern. Da es sich bei der Buchung um ein Komplettangebot handelte,
fiel ein Teil der Besichtigungen buchstäblich ins Wasser.






So erreichten wir wirklich durch nass das VG-Treffen in Hemeln an der Weser. Selbst mein Moped hatte so viel Wasser aufgenommen, daß sich der
Anlasser selbstständig während der Fahrt einschaltete. In unregelmäßigen
Abständen. Aber spätestens nach einem Kilometer. Nur für die letzten
zwanzig Kilometer hatte ich keinen Bock bei dem Wetter auch noch zu schrauben. Also immer ganz schnell auf den Anlasserknopf drücken.
Dann setzte er wieder aus. Fingergymnastik halt.
Auf dem Platz sind wir zuerst in eine Hütte gezogen, zum trocknen. Wir haben freundlicherweise auch noch zusätzliche Aufnehmer bekommen,
bevor uns die Hütte vollgelaufen ist.
Da dort die Orga nicht so richtig lief, stellte sich heraus, daß übers WE
die Räumlichkeiten doch schon vermietet waren. Egal, alles war getrocknet, und wir wollten ja normalerweise sowieso unser Zelt aufbauen.

Erst mal beim Griechen in Gieselwerder zur Probe essen gehen, man weiß ja nie, oder doch. 😉 In Uslar eine Oldtimerausstellung besichtigen. Irgendwas muß man ja unternehmen bis die VGler alle in Hemeln eingetroffen sind.







Ein gemeinschaftlicher Besuch beim Griechen wurde noch
in Angriff genommen. Sonst wäre das Probeessen ja auch unnütz gewesen. Na ja, nicht wirklich. 😉
Etwas Kulturbolzen stand auch auf dem Programm. Es gab eine
Stadtführung in Holzminden. Dort klärte man uns über Sitten und Gebräuche
der vergangenen Jahrhunderte auf. Da waren schon einige Drecksäcke dabei.
Also bei der geschichtlichen Aufarbeitung, nicht bei den Teilnehmern. Oder?






Dann erfolgte die zwangläufige Verteilung in die heimatlichen Gefilde.
Wir setzten unsere Tour in Richtung Osten fort. An der Grenze zu
Sachsen-Anhalt hatte ich uns in einem ehemaligen Bauerngehöft eingemietet.
Auch wieder eine drei Tage Programmveranstaltung mit Thüringenkarte.
Auch wieder ohne Karin vorher in Kenntnis zu setzen. Machte auch wieder
richtig Spaß, so kleine Überraschungen auf einer Tour.
Gerade im „Mittleren Osten“ kann man sehr viel Geschichte besichtigen.
Man sollte vielleicht nur beachten, daß Montags die meisten Museen
geschlossen haben. So standen wir in Weimar vor einer verschlossenen
Bibliothek. Echt blöd gelaufen. Aber wir haben noch genügend Kultur
gefunden. Entlang der Saale gibt es jede Menge alte Steine.






Dann gings wieder zurück an die Weser. Das Pfingsttreffen der Wuppertaler
stand an. Somit näherten wir uns auch wieder der griechischen
Ernährungsquelle. Was wir direkt am ersten Abend dann nutzten.
In Nachbarort Bodenfelde wurde den Ereignissen einer Schlacht von vor,
was weiß ich wie vielen hundert Jahren gedacht. Diese „Schüttenhoff“
genannte Aufführung findet nur alle fünf Jahre statt. Richtig mit Pferden,
Kanonen und jede Menge Fußvolk. Schon eine lustige Veranstaltung.
Nur bei ungefähr 30° ist ein gelogener Fußweg von ca. einem Kilometer
eine schweißtreibende Sache. Ich glaube es waren deren gefühlte zehn KM.






Selbstverständlich haben wir unser gemeinsames Abendessen wieder beim
Griechen eingenommen. Ich glaube ich habe in diesem Urlaub alleine einen
Rettungsversuch der griechischen Wirtschaft unternommen. Jedenfalls
deutete meine Waage dies mit außergewöhnlichen Anzeigen an.

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