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Clubtreffen 17.7.-19.7.15

Run to the Hillz 2015



0536

Obwohl wir beim AET drüber
gesprochen hatten, man hat
es halt wieder vergessen.
So kam der Hinweis etwas
kurzfristig. Also nicht Weser in
Flammen, sondern Mucke auf
die Ohren im Siegerland.
Drei Bands pro Tag haben ja
auch was. Ich schon mal vor
gefahren und die Lage peilen.



Leider war Hacker nicht vor Ort, und ich habe einfach mal das Zelt
irgendwo hingestellt. Stunden später stellte sich heraus, daß die
reservierte Fläche ein ganzes Stück weiter oben war. Bei gefühlten
40° habe ich wieder ab- und aufgebaut. Die Orga hatte in Abständen
diese 1000L Wasserbehälter platziert. Mit kaltem Wasser. Ich hatte das Gefühl einen alleine geleert zu haben. Als Karin eintrudelte
saß ich apathisch auf dem Stühlchen und war fast ertrunken.






Irgendwann haben wir es dann aber doch noch nach vorne geschafft.
Obwohl man die Musik überall hören konnte. Nur, die Party war ja
vorne beim Hangar. Fürs Zelt und zwei Tage Eintritt aufs Gelände
bekam man ein Bändchen um das Handgelenk, gegen Kohle.
Stände mit Grundnahrungsmittel waren ausreichend vorhanden.
Auch an Essensbuden herrschte kein Mangel. Einige
außergewöhnliche Angebote waren dabei. Für die Erotikshow reichte
leider der Fotoapparat nicht im Dunkeln. Aber irgendwo hat man das
alles ja schon mal gesehen. War aber nicht schlecht. Frühstück gab’s
dann am Rote Kreuz Zelt. Dort konnte man dann auch direkt
Blutdruck, Tinitus und Kopfschmerzen behandeln lassen.






Am frühen Nachmittag füllte sich dann das Gelände wieder. Die erste
Band spielte auf. Der Stuntman drehte seine Runden. Die Nadeln in der Tattoobude liefen heiß. Die Flugzeuge luden zum Rundflug ein.
Der deutsche Meister im Kunstflug zeigte eine beeindruckende
Vorführung.
Die Lose der Tombola mit Mopedzubehör, Gutscheinen, Rundflügen
und einer Sonor-Hütte als Hauptgewinn konnten abgegeben werden.
Gewonnen hat übrigens ein Typ den man „Winger-Schorsch“ nennt.
Ich hätte Georg zu gerne auf der Bühne an der Hütte sitzen gesehen.
Auch ließen sich einige namhafte Clubs auf dem Gelände sehen, also
die mit der Kutte, und auch die mit der blauen Uniform. Aber es war eine ruhige Veranstaltung bis auf die Mucke halt. Deswegen waren
wir ja nun mal da. Sollte es eine Wiederholung der Veranstaltung
geben, werden wir den Termin dann aber besser mal notieren.






Nach durchwachsender Nachtruhe, irgendjemand versuchte gegen
drei Uhr den Zelteingang unbedingt mit einem Schiebefenster
auszuleuchten. War natürlich kein Strom mehr in dem Ding.
Dann fiel es auch noch draußen in die Matsche, und die Olle fing
an zu weinen. Nach meinem intensiven Hinweis, Ihr zu Weihnachten
eine vernünftige Taschenlampe zu schenken, wurde es aber ruhiger.






Nachdem wir dann das nasse Zelt eingepackt hatten, was bei einem Gespann ja doch etwas einfacher funktioniert, konnte man die Diskussion der Einheimischen über die besten Schleichwege hören.
Sie trauten Ihrer Bullerrei wohl nicht wirklich.

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