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Treffen 29.3. – 1.4.2013

Nordtreffen in Dobbertin 2013

Beim Zwischenstop an der Weser hatten wir uns diesmal für ein Zimmer entschieden. Schnee hatte ich in all den Jahren dort nämlich noch nicht. Und ein einfaches Holzhäuschen auf dem Campingplatz hält nicht wirklich die Wärme. Außerdem steigt man dann morgens in gefrorene Stiefel und eiskalte Kleidung ein.
Das hatte ich dieses Jahr ja schon hinter mir.






Unterhalb des Harzes, auf der A7, gab es noch mal etwas Wetter, und der Verkehr wurde zähflüssig. Die Räumfahrzeuge hielten auf. Diesmal ging es über die A38 bis Ausbauende und dann ländlich nach Satzwedel. Querdurch.
Da war der TOM nicht drauf eingestellt. Der erzählte einen Mist. „Möchten Sie weiter unbefestigte Wege fahren?“ Idiot, wir stehen auf einem Autobahnparkplatz. Vielleicht doch mal ein Upgrade machen?
Hinter Wittenbergen konnte man viele Kranich Kolonien sehen. Da macht man doch mal ein Foto. Dabei ist allerdings im leicht aufgetauten Straßenrand das Moped selbstständig in den Graben gerutscht. Wohl zuviel Gewicht. Beiwagenrad im Schnee, Maschine im Matsch. So eine Scheiße, gut zwanzig Minuten rumgewürgt bis wir wieder auf der Straße waren. Klatschnass geschwitzt, nur wegen einem Foto von diesen langbeinigen Vögeln. Noch nicht mal essen kann man die. 
Passiert nicht noch einmal.






Mit ein wenig Aggressionsabbau ging es recht zügig über die Single Roads in Mek-Pom.
Sogar noch schneebedeckte Straßen mit Schneeverwehungen hat der TOM gefunden.
Das hat dann wieder Spaß gemacht. Jedenfalls auf der Motorradseite. Aber gegen sechzehn Uhr hatten wir den Hof bei Martina und Steffen erreicht und Karin freute sich schon auf den Räucherfisch. Ich hatte ja die Freude schon vorher, auf der Straße.






Alte Steine hatte Steffen in diesem Jahr als Motto ausgegeben. Eine Rundfahrt zu den Burgen, Schlössern und Gutshöfen im näheren Umkreis stand am Samstag im Programmheft.
Auf Grund des Mopedmangels wurde die Tour mit ´Betreutem Fahren` gestartet. Ich hatte nicht mit einer derartig großen Anzahl an Gebäuden gerechnet. Gut, Platz dafür haben sie ja. Und Feuerteufel müssen es gewesen sein. Fast jede zweite Hütte ist mindestens einmal abgebrannt. So sehen sie aber auch teilweise noch aus. Ob bei einigen Bauwerken ein Wiederaufbau wirklich Sinn macht bezweifele ich. Da könnte man die Kohle anderweitig besser einsetzen.






Am Abend gab es diesmal was vom Grill.
Sagt mir mehr zu wie die Flossentiere. Und
ein gemütlicher und lustiger Abend wurde es auch diesmal. Auch wenn Steffen eine fußtechnische Besichtigung, mit Führung für den nächsten Tag androhte. Schloß Basedow mit der Ortsgeschichte stand auf dem Plan.






Morgens noch das übliche Mannschaftsfoto,
und auf zum Kulturhopping in Mek-Pom.






Erst einmal den Bauernmarkt gestürmt, hat halt Toiletten. Und auch wieder aufgefüllt.
Um dreizehndreißig begann die Führung vor dem Schloß. Frau Müller, so hieß die Dame die uns alles näher bringen wollte, hatte wohl Sprechperlen geschluckt. Gut, es ist Ihre Aufgabe uns das Schloß zu erklären, aber ob, und warum, welche Katze im 17. Jahrhundert, mit welchem Kater, und ob der Hund vom Schuster dabei zugesehen hat, ist mir so was von. Aber sie hatte auch einige interessante
Sachen dabei. Im Großen und Ganzen ist die Hütte ein Blender, von außen hui und innen pfui. Ca 60 Millionen sind die vorsichtigen
Schätzungen für den Wiederaufbau. Na dann Prost Mahlzeit. Apropos Mahlzeit.






Zurück, ein wenig frisch machen, und dann zum üblichen Sonntagabend Festschmaus.
Steffen wählte einen recht direkten Heimweg, und es stellte sich heraus, dass dort der Bus den Allradler wieder in die Spur ziehen musste. Oder war es umgekehrt? Im Bus jedenfalls ging es recht lustig zu, obwohl es auch Aussagen gab wie „Ich hab Knie und Rücken“. Aber mit Hilfe kleiner Fabelwesen
wurde das Problem gelöst. Nachdem diese ausgestiegen sind, die Karre erleichtert und angeschoben haben. So gab es dann doch noch was auf die Gabel. Reichlich wie immer.
Ach ja, einen harten Hasen habe ich noch bekommen, oder so, nur weil ich mit dem Motorrad angereist bin. Waren halt nicht viele.






Der nächste Morgen war eines Feiertages würdig. Ein bisschen schattig, minus 9°, aber strahlender Sonnenschein. Es machte richtig Spaß durch die Landschaft zu fahren. Gut, nach dreihundert Km geht’s auf die Autobahn, aber selbst hier hielt sich der angesagte österliche Rückreiseverkehr in Grenzen.
Nur wie immer, in Heimatnähe, knubelte es sich. Aber nach sieben Stunden war auch bei uns Extremcouching angesagt.

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