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Clubtreffen

IGG Herbsttreffen 2013

Bei den Motorradfreunden Iberg sollte auch diesmal die Herbstveranstaltung
der Gespannfahrer stattfinden. Meine Anfahrt verlief etwas nördlich des
Köterberges, über die Weser, Richtung Nordharz. Wetter war hervorragend,
so was wie Indian Summer. Kühl, aber die Blätter leuchteten.






Meinen Tagesausflug wollte ich diesmal zur Huysburg machen. Eine alte
Klosteranlage nicht weit von Halberstadt. Vorher noch in Berssel vorbei, um
zu schauen ob dort noch Gespannfahrer zelten. Gut, Freitagmittag war
vielleicht ein wenig früh. Aber fünf Zelte standen dort im Wald. Es werden
wie in Hornberg noch einige dazukommen.
Recht gut fahren lies es sich dann zum Kloster. Nicht viel Verkehr an einem
Freitagnachmittag. Wobei ich nicht glaube, daß hier überhaupt irgendein
nennenswerter Straßenverkehr vorkommt. Die alte Anlage ist nach der Wende
wieder aufgepäppelt worden, und heute ist tatsächlich wieder kirchlicher
Betrieb vorhanden. Benediktinermönche bewohnen das Kloster.
Das Schloß Röderhof mit den riesigen Gebäuden und Ländereien liegt
unterhalb der Klosteranlage. Beides ist nach dem Krieg, wie üblich, enteignet
worden und dem Staat zu geflossen. Nach der Wiedervereinigung holte sich die
Familie Von dem Knesebeck die Besitztümer zurück und veräußerte den
Klosterberg dem Bistum Magdeburg. So nun steht oben das Kloster und unten
ein privates Schloß. Man gönnt sich ja sonst nix.






Auf dem Gelände waren inzwischen weitere Gäste eingetroffen. Und das
Geschichtenerzählen begann. Mopeds gucken, technische Probleme wälzen,
das Übliche halt. Hervorragend immer der Service der MF I. Vom Frühstück
über Kuchen, von den Fleischwaren bis zu den Getränken. Auch wenn es am
späten Abend Probleme mit dem Fassbier gab. Aber Flaschen waren noch da.







Bekanntermaßen gehören Gespannfahrer ja eher zu den älteren Mitbürgern.
Somit ist an ein Ausschlafen nicht zu denken. Selbst wenn durch die
Umstellung der Uhr eine Stunde zusätzlich möglich gewesen wäre. Aber auch
der für das Frühstück zuständige Kollege stand eine Stunde zu früh in der
Küche. Egal, wir konnten trocken einpacken und Richtung Heimat fahren.
Was dann aber noch als Sturm auf mich zu kam hatte was. Helm zu weil
Blätter und kleine Äste ins Gesicht flogen. Grobzeug auf der Straße lag,
und die Stopps an der Tankstelle überhand nahmen. Über 12 Liter wollte
die Kuh Elsa für hundert Kilometer haben. Das find ich schon heftig.

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