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Clubtreffen 24.-26.10.2014

Herbsttreffen IGG 2014

Diesmal wollten wir mit drei Personen in Gieselwerder
Zwischenstation machen. Hat auch geklappt. Jeder hat eine Hütte bekommen. Nur die Einnahme des Abendessens erwies sich als schwierig. Alle gut zu Fuß erreichbaren Glasbiergeschäfte hatten Urlaub. Da es vor Ort etwas an Droschken mangelt, mussten wir wohl oder übel einen Fußmarsch bis ans Ende des Dorfes antreten.
Aber wir wurden für die Mühe belohnt. Was das Essen betrifft, und auch den Spaß in der Gaststätte Waldhorn.






Am nächsten Morgen konnten wir es ruhig angehen lassen. Halt über den Harz, und schon da. Leider waren wohl noch irgendwelche Fördergelder zu vergeben, und es wurde an jeder Ecke gebaut. Zur Sösetalsperre eine Vollsperrung, Clausthal-Zellerfeld mit einer kompletten Straßenrenovierung. Aber die Umleitung über die Hinterhöfe hatte auch was. Da ist bestimmt seit Jahren kein Tourist mehr gesehen worden. Harz pur. Die dritte Reihe hat halt noch ein wenig Renovierungsstau.
Das Wetter war prima, nur die teilweise vorhandene Feuchtigkeit, gemischt mit dem Blätterschwund der Bäume schränkte die Fahrfreude etwas ein. Aber was soll’s, wir waren eh noch zu schnell. So erreichten wir das Gelände in Hornburg und konnten uns mit dem Aufbau beschäftigen. Es waren schon einige Gespanne auf dem Gelände. Bleibt ja nicht aus bei einer aussterbenden Rasse. Ein großer Teil nimmt an irgendwelchen Rentenvariationen teil, oder ist schon so weit. Somit ist nutzbare Zeit vorhanden. Da fährt man halt auf Motorradveranstaltungen und ist meist vor dem Veranstalter auf dem Gelände.






Am nächsten Morgen stand die Besichtigung einer
Zuckerfabrik auf dem Programm. Hatte auch noch keiner von uns gesehen. Somit, einreihen. Aber erst einmal ein hervorragendes, mit Liebe zubereitetes Frühstück genossen. Wobei, wer zu spät erscheint,
sieht nur noch das bearbeitete Schlachtfeld. Da ist „der frühe Vogel“ schon im Vorteil. 😉
9:45 Abfahrt ins doch 5km entfernte Schladen.
Geht so grade noch. Dann die Schulstunde mit Erklärungen und Einweisung für den Rundgang.
Die Mengen der verarbeiten Rüben und der Ablauf
in der nur vier Monaten arbeiteten Fabrik waren schon beeindruckend. In dieser kurzen Zeit wird rund um die Uhr gearbeitet. Ohne Wochenende. Die blöden Rüben wachsen halt nicht im acht Stunden Rhythmus.
Ausgerüstet mit der üblichen Touri-Bekleidung gings dann endlich vor die Tür. Einige recht interessante
Vorgehensweise bekamen wir dort zu sehen. Hätte man mir aber gesagt, daß wir Fertigungsstätten betreten, die in die Kategorie „Tauwetter für Dicke“ fallen, wäre ich wohl draußen geblieben.






Anschließend wollten wir noch nach Halberstadt und natürlich den Magen füllen. Das mit Halberstadt hat geklappt, auch wenn bei uns die Motivation einer Besichtigung sehr zurückhaltend war. So sind wir nur mal eben über den Domplatz, in eine der Kirchen, das war’s. Hunger halt. Nur fiel uns der Name und der Ort, der im vorigen Jahr besuchten Gaststätte nicht mehr ein. Eine aufgestellte Tafel mit sehenswerten Gebäuden in der Umgebung von Halberstadt brachte die Erleuchtung. Huyberg hieß die Erhebung zu dessen Füßen der weltbekannte Ort Röderhof liegt.
Geht doch. Nur war diesmal die Party einer Jagdgesellschaft vor uns an der Reihe. Aber wir warteten friedlich, trotz des Hungerödems.
Der Abend wurde natürlich wieder zu lang. Dafür gab es eine Stunde Zuschlag durch die Zeitumstellung.
Nur die Nutzung wurde wieder falsch ausgelegt.
Nach dem wieder hervorragenden Frühstück trennten sich unsere Wege. Ekki wollte noch die Villa Löwenherz auf einen Kaffee besuchen, Olli muß zwangsläufig etwas weiter südlicher abreisen, und unsereiner kam über den Solling und das Weserbergland wieder nach Hause.

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