Get Adobe Flash player

Clubtreffen 29.1. – 31.1.16

ET Solla 2016

Bekanntermaßen sitzt Thomas ja schon um 6Uhr10 auf der Bahn. Dadurch erreicht er am frühen Nachmittag das Gelände.
In diesem Jahr gab´s vom Eigentümer die Anfrage, ob er auf die neue Verkaufshütte achten könnte. Im Gegenzug wäre eine Nutzung möglich. So was lässt man sich natürlich nicht entgehen.
Bevor die Anderen sie kaputt machen. 😉






Unsereiner lässt es da was ruhiger angehen und legt noch eine
Übernachtung kurz vor Schwandorf ein. Das hat auch schon
Tradition. Abends am Stammtisch werden dann bei der ein oder anderen Halbe und einem Brotzeitteller, mit den Aborigines die Sprachkenntnisse aufgefrischt. Diesmal hatte man sogar noch zwei tierische Mitbewohner aufgestellt.
Meine Anfahrt lief irgendwie nicht ganz so harmonisch. Das Wetter war zwar ok, aber bald jede Zapfsäule war meine. Die Karre brauchte Sprit wie eine Große. So musste ich auch kurz hinter Frankfurt wieder nachladen. Dort bot mir Lang Kalli, den ich kurz vorher in seiner 4 Zylinder Boxerdose überholt hatte an, den Lumpensammler zu machen. Sollte ich liegen bleiben. Aber Moped lief ja, nur recht kostenintensiv. Bis ich dann feststellte, daß sich der Choke am rechten Vergaser durch die Vibrationen selbstständig komplett öffnete. Was sich bei Vollgas auf der Bahn nicht bemerkbar machte. Nachdem ich den Hebel mit Coro fixiert hatte liefs dann auch. Nur für den Kaltstart
musste ich die Konstruktion wieder entfernen. Ohne Choke will sie
auch nicht. Habe dann nachher eine Kabelbindervariante eingebaut.
Das hält bei dem feuchten Wetter besser wie das Klebeband.






Ich musste doch tatsächlich erst eine gute Stunde den Schnee räumen
bevor ich das Zelt aufbauen konnte. Und nach der ersten Nacht habe
ich noch mal einmal angefangen um eine gerade Liegefläche zu bekommen. Da habe ich die Idee das neue Zelt mitzunehmen ein
wenig verflucht. Das Innenzelt muß schon ziemlich gerade aufgebaut sein, sonst kommt die Tüte an die Zeltwände und zieht Feuchtigkeit.
Aber danach konnte man in Ruhe die Aufbaubemühungen der anderen
Teilnehmer und die des Veranstalters beobachten. Es gibt da schon noch eine Menge was vorbereitet werden muß.






So langsam füllte sich dann das Gelände. Auch unsere Nachhut war
inzwischen eingetroffen. Was sich dann ab Freitagmorgen abspielte,
war großes Kino. Das Gelände war schon gut gefüllt, und es kamen
immer mehr die einen Zeltplatz suchten. Gerade die Italiener mit
ihren großen, überladenen Maschinen sorgen für ein nettes Programm.
Da es meistens an mitteleuropäischer Beinlänge fehlt, ist der Bodenkontakt vorprogrammiert. Aber sofort springen die Landsleute herbei und freuen sich, mit lautem Palaver helfen zu können. Nur versuchen sie dann ihre Mopeds überall abzustellen. Das geht gar nicht. Somit mussten wir dann unseres Amtes walten und uns unbeliebt machen. Darum hatte uns der Veranstalter als Helfer ja auch gebeten. Es sollte an dem im letzten Jahr aufgestellten Punkteplan
festgehalten werden. So haben wir uns dann auch Mühe gegeben.
Rücksichtsloses Fahren, ausgeräumte Auspufftüten haben wir dann auch angemahnt. Wobei Petra die meisten Punkte gesammelt hat.
Sie hat schließlich die meisten Karten verkauft und nicht immer zur Freude der Leute beigetragen. Die wollten ja über den Rettungsweg
den Eintritt sparen. Nur ging es bei Ihr nicht so wortgewaltig zu, wie
bei einigen unserer Auftritte. Insgesamt hat man mehrere Mopeds mit Ketten bis Sonntagmorgen stillgelegt, und zwei Platzverweise sind auch ausgesprochen worden. Aber im Allgemeinen blieb die Veranstaltung schon im üblichen Rahmen.






Diese bekamen dann auch noch die Wetterkapriolen zu spüren.
So kurz nach Dunkelwerden gab´s dann auch lang und schmutzig.
Auch die Vorhersage für Sonntagmorgen traf ein. Für die Solos wurde
es etwas schwierig. Unten auf der Bahn und auf Donauhöhe da hatten sie wieder Oberwasser. Dafür waren wir im Spessart wieder auf der linken Spur bei geschlossener Schneedecke. Kurz vor Würzburg gab´s
bei mir dann Strom ohne Ende. Amperemeter mit Vollausschlag und roter Warnlampe. Heißt aber, Strom ist da, nur nicht kontrolliert.
Limaregler im Boot gesucht, an die Verkleidung gestrapst, Stecker rein, geht. Zu Hause wollte ich es dann vernünftig befestigen. Da ich das Teil aber auf die Schnelle mit der Steckverbindung nach oben befestigt hatte, ist der Regler voll Wasser gelaufen. Ab in die Tonne. Ein bisken Schwund hat man schon mal.






Besucherzähler

seit 23.10.2011 338243 Besucher