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Clubtreffen

Elefantentreffen 2015

Ausgerechnet an diesem Wochenende sollte es einen Wintereinbruch geben. So hatte ich mich dann gegen
die A 45 entschieden und die Strecke über die A 3 genommen. In der Hoffnung, daß es dort nicht ganz so schlimm werden würde. Aber es war gar nichts. Noch nicht mal Regen gab’s auf der Strecke bis Schwandorf.

Dort habe ich, wie üblich einen Zwischenstopp eingelegt. Diesmal bekam ich sogar eine Auffrischung der Sprachenkenntnisse. Bis ein Uhr haben wir in der
Gaststätte gesessen. So war ich dann ein wenig auf den
Wortschwall der Aborigienes beim ET vorbereitet.

Dafür gab’s am nächsten Morgen in Regen dann Regen.
Und halt Nebel auf den Bergen. Echt ungemütlich.
Bevor ich dann aufs Gelände fuhr, habe ich noch eben
eine Bremsleitung beim örtlichen Schrauber anfertigen lassen. Der Bremsdruck war vorne irgendwie weg, und lief an einer gebrochenen Verbindung leer.







In der Nacht, so gegen drei Uhr, erstmal durch Zeltberührung an der Nase wach geworden. Also raus, die Hütte vom Schnee befreit und einen größeren Graben gezogen, sollte noch was kommen. Es kam.
Aber es hielt bis in die Morgenstunden. So habe ich nach dem Frühstück erstmal einen Neuaufbau der Hütte vorgenommen. Mehr Seile und eine zusätzliche Plane
sollten nun für den gesunden Schlaf garantieren. Na ja.

Am Mittwoch war dann Nachwuchs angesagt. Steffen so direkt mit Zelt, Petra und Karin mehr als Hinzugezogene.







Donnerstag ist unser Badetag. Endlich hört das Jucken unter der Mütze für einen Moment auf. Der Gestank ist nicht so das Problem. Der ist nach einer halben Stunde am Feuer sowieso wieder da. Außerdem kommen unsere bayrischen Freunde aus Teising an diesem Tag.
Diesmal mit einem Neuling, der auf einer Simson angereist ist. Na ja, sie haben es ja nicht so weit.
Trotzdem, an den Steigungen war auch mal schieben angesagt. So ist es halt ohne vernünftigen Führerschein.






So langsam zeigte sich, daß der für dieses Jahr angedachte 7 Punkte Plan seine Früchte trägt.
Die Radaubüchsen ohne Zulassung waren nicht
anwesend. Wobei man nicht immer wirklich sicher war,
ob das Kennzeichen zu diesem Moped gehörte. Aber
überlaute Maschinen wurden angezählt und auch
stillgelegt. Die Feuerwerksknallerei war entschieden
weniger, und zwei Unverbesserliche sind auch des
Feldes verwiesen worden. Geht doch.
Aber die Hauptanreisetage kommen ja noch. Wieder mal bemerkenswert wie intensiv die Italiener vertreten sind. Sie überlagerten teilweise mit Ihren lautem Gehabe sogar die örtlichen Verständigungsvarianten. Diese als Sprache im üblichen Sinne zu bezeichnen, wäre etwas weit hergeholt. Aber „auf Nacht“ sind die
Ital.Laute dann doch nicht mehr so vertreten. Da liegen
die meisten halt in Ihren Hotelzimmern und träumen von ihren Aufklebern und Jahreszahlen.






Nachdem wir am Abend noch an einem musikalischen
Auftritt unseres Dauernachbarn Sepp teilgenommen
hatten, singen kann er ja irgendwie, wurde nun der Andrang der Zoobesucher erwartet. Natürlich müssen sich auch immer wieder einige ins Rampenlicht stellen.
So ein wenig wie vorgezogener Fasching. Dabei sind die Nackeligen wohl die ersten Kandidaten für den gelben Schein. Aber auch der Samstag verlief recht ruhig, im Sinne des Punkte Plans. So hatten wir eine recht ruhige, gemütliche, schneereiche Veranstaltung
in Solla.






Der Heimweg begann wie immer gegen
6Uhr mit dem Abbau. Nur schnell raus, bevor es Alle
gleichzeitig versuchen. Da es in der Nacht mit -7Grad nicht ganz so warm war, war der Schnee angefroren, und halbwegs griffig. Wobei, der Eine sagt so, der Andere……. Es liegt auch schon mal am Fahrzeug, an der Bereifung, und der Fahrer tut ein Übriges. So fuhren wir dann noch zum gemeinschaftlichen Frühstück nach Hengersberg. Bei meinem immensen Spritverbrauch war dann bald jede Tankstelle die meinige. Blöd nur, wenn dann einfach mal eine geschlossen ist, so wie die Würzburg an diesem Wochenende. Gut das ich noch einen Reservekanister an Bord hatte, sonst wären die nächsten dreißig Kilometer nicht mehr gegangen.
Aber gegen 17Uhr bin auch ich im Tal eingefahren.
Und das komplett trocken, jedenfalls von Außen.



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