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Clubtreffen

Augustusburg 2014

Da wir mit der Art und Weise, wie die Jugendherberge ihre Preiserhöhung dargelegt hatte, und sonstigen Kleinigkeiten, nicht einverstanden waren, uns die Veranstaltung aber trotzdem nicht entgehen lassen wollten, haben wir mit etwas Mühe eine andere Unterkunft bekommen, und Herberge Herberge sein lassen. Und es war noch nicht einmal teurer.
Gut, ca. 1km entfernt, also kaum fußläufig zu erreichen, dafür
doch um einiges wohnlicher. So haben wir am ersten Abend gemütlich im Glasbiergeschäft gesessen und schön gespeist.






Wir haben uns auf einen Besuch des Uhrenmuseums in Glashütte geeinigt. Über Flöha, Freiberg und Dippoldiswalde ging’s ins Tal nach Glashütte. Das Wetter spielte mit und so ließen sich die ca. 70km recht gut fahren. Auch wenn es, wie schon bei der Anreise, recht windig war.




Wirklich interessant was hier schon im 18. Jahrhundert an Fertigung stattgefunden hat. So klein und fein, für mich sah es aus wie Fliegendreck, was man auf einem Tisch zur Anschauung ausgebreitet hatte. Ohne die bereitgestellte Lupe hätte ich nicht gewusst was es sein sollte. Petra hat sich auch sofort an den Zusammenbau begeben. Aber auch die heutige, wieder angelaufene Fertigung sehr teurer Uhren hatte was.
Nach einem kleinen Imbiß wollte Steffen eine direktere und kürzere Route einschlagen. Dabei kamen wir auf einige Streckenabschnitte, die von einer sinnvollen Verwendung des Solidaritätsbetrags noch nichts gehört hatten. So ist durch die Rappelei im Seitenwagen von Thomas eine Art Ölquelle entstanden. Und wenn sich so ein Liter Getriebeöl verteilt, hat das schon eine gewisse Geruchsbelästigung zur Folge. Wir haben dann noch eine Runde um die Burg gedreht, bevor wir in unserem Domizil, nach dem Abendmahl, ein wenig die Kugeln mit den Löchern geschoben haben. Wie immer gewinnt das Anfängerglück. Wobei Karin sich noch einen Kugelklemmer eingefangen hat. Recht blau, der Ringfinger.






Am Samstag gibt es üblicherweise den großen Ansturm auf die Burg. Schon nach dem Frühstück konnte man von unserer Terrasse die Autos auf den Wiesen parken sehen. Den Versuch mit der Tankstelle habe ich abgebrochen. Im Ortskern ging nichts mehr. Also direkt anstellen und Morgen tanken. Im Burghof standen die Parkwächter und versuchten dem Chaos Herr zu werden.






Gegen 16 Uhr leerte sich so langsam der Hof, und die Tagesgäste traten den Heimweg an. Kurz später fing es auch an zu Regnen und der Wind frischte wieder auf. Da haben auch wir uns dann zurückgezogen. Das von mir, auf dem Hof gewechselte Abblendlicht, ging schon wieder nicht mehr.
Und Steffen fuhr vor mir ohne Rücklicht. Aber für die paar Meter geht’s schon, es war ja nur dunkel. Nach einem weiteren opulenten Mahl, und einer teilweise unruhigen Nacht, ein Fußballverein hatte mit der Damen und Herrenmannschaft seine Party in unserer Unterkunft gefeiert,
ging’s für uns auf den Heimweg. Thomas hatte Geräusche im Endantrieb, Steffen war das mit dem Licht egal, und bei mir lief etwas Oel am Oelkühler aus. Aber dicht gekriegt und aufgefüllt. Tanken nachgeholt und in Erdmannsdorf von der Rennleitung zum Boxenstopp reingeholt. Die erzählten irgendwas von Alkohol, und das am frühen Morgen. So habe ich mit denen so ein komisches Spiel gespielt, was bei mir mit einem Hustenanfall endete. Aber sie waren begeistert und wünschten mir eine gute Heimreise. Mit 0,0 auf der Anzeige.
Leider hielten die guten Wünsche nicht lange an. Ca 50km hinter Chemnitz meldete sich die Oelleuchte und einige Pferde
verabschiedeten sich aus dem Motorgehäuse. Mehr oder weniger wohl alle. Ich bin noch bis zu einer kleinen Parkbucht neben dem Standstreifen gekommen. Dort haben wir dann gut 1,5 Stunden auf das Taxi gewartet. So waren wir dann erst abends gegen sechs Uhr zu Hause.






Bei Thomas hat sich das große Lager im Endantrieb verabschiedet. Ist aber bis nach Hause gekommen.
Ich hoffe jetzt nur, daß mein Schrauber endlich die Teile für Schwarz bekommen hat, sonst sieht es Ende Januar aber böse aus.

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