Get Adobe Flash player

Elefantentreffen Solla 19
Clubtreffen
1.2.19 – 3.2.19

Mit einer neuen Fahrzeugvariante sollte es diesmal nach Bayern gehen.
Da ursprünglich mit Enduroboot, habe ich für die Wintertour aber eine alte
Kiste in der Garage ausgegraben. Da fällt nicht so viel runter, wie bei einem
offenen Beiwagen. So ging es dann begleitet von ausgewachsenen
Regenschauern bis hinter Nürnberg. Dort gab es halt nur noch trockene Kälte.
Nach einer vernünftigen Brotzeit und einer Halben wurde sich aufs Ohr gelegt.


Am Montagmorgen wechselte die B 85 zwischen, kann man fahren, oder besser
nicht, hin und her. Zwei Mopedfahrer, einer sogar mit Anhänger, kämpften sich
zwischen den LKW`s die Berge hinauf. Ich wollte nicht gerade tauschen.
Je weiter man in den Bayr. Wald hineinfuhr, und auch höher kam, war die
Schneeschicht durchgängig. Hoffentlich muß ich nicht noch für die
Bergabfahrt auf`s Gelände die Kette aufziehen.
Es war aber tatsächlich schon ein Räumer hinuntergefahren. Wenn auch
ziemlich unorthodox. So wie das ganze Wochenende. Es sollten grundsätzlich
keine Versorgungsfahrzeuge und auch keine Räumdienste ohne Schneeketten
auf`s Gelände gelassen werden. Da sind so viele Spezialisten bei, die
wahrscheinlich schon im Sommer, die Karren festfahren würden.

Für mich begann jetzt erstmals ein mehrstündiger Fitnesskurs an der
Schaufel. Echt Scheiße das Zelt im Schnee aufbauen.



Der nächste Morgen zeigte sich, nach anfänglichen Startschwierigkeiten
aber von seiner besten Seite. So läßt es sich ertragen. Und man kann nun den
Anderen mit einem guten Gefühl beim Aufbau zuschauen. Und davon gab es
eine ganze Menge. Recht viele Mopedfahrer genießen inzwischen die
ruhigeren Tage am Anfang der Woche. Dadurch beginnt die Fluktuation dann
schon am Freitag.

Auch unsere Teisinger Kollegen erschienen etwas früher und in Etappen.
Was aber teilweise mit Verpflichtungen am Wochenende zu tun hatte,
und somit eine vorzeitige Abreise zur Folge hatte.
So gab es aber in diesem Jahr recht früh eine große Runde am Feuer.



Da für Sonntagmorgen ergiebiger Schneefall angesagt war, sorgte
die recht große Zahl der abreisenden Motorradfahrer am Samstagmorgen
für ein heilloses Durcheinander. Bergauf ging so gut wie nichts mehr.
Durch eine zu schmale und schlechte Räumung hing alles fest. Da es nicht
richtig gefroren hatte, bildete der Schnee eine Art mehlige Masse, die
natürlich keinerlei Grip erzeugte. Einige der bajuwarischen Nationalhelden
mußten natürlich lautstark ihren Unmut über die nicht autobahnartig
geräumte Strecke kund tun. Der Einwand der Helfer, daß man mit vollkommen
überladenen und nicht dem Wetter angepassten Fahrzeugen vielleicht
besser im oberen Bereich geblieben wäre, wurde natürlich überhört.
Auch unser Vorschlag, demnächst die Weicheiertour „All Inklusive“
bei Tui zu buchen, wurde kleinlaut ignoriert.
Gegen Mittag hatte sich dann fast alles aufgelöst, und es kehrte wieder Ruhe
ein. Der ein oder andere Ungläubige hing zwar immer noch im Rettungsweg
fest, aber dies ist schon mal so, wenn man den Leuten kein Gehör schenkt.
Man kann sich halt nicht um Alles kümmern.


Es gab wirklich noch einmal einiges an Neuschnee in der Nacht.
So hatten auch Thomas und ich unsere liebe Mühe das Gelände zu
verlassen. An eine derartige Maloche kann ich mich nur schwach auf
einer der Norwegen-touren erinnern. Selbst auf der Autobahn lag
eine gut geschlossene Schneedecke, so das die ersten 100km nichts
mit „Strecke machen“ zu tun hatte.


Besucherzähler

seit 23.10.2011 339395 Besucher