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Clubtreffen

58. Elefantentreffen 2014

Mit einem überholten Motor, neu gelagertem Getriebe, so kurz vor knapp eingebaut, ging es am Sonntagmorgen Richtung Bayr. Wald. Die übliche Zwischenstation bei Schwandorf hatte ich erst am Abend vorher gebucht. Man weiß ja nie.
Schön ruhig mit 4000 Umdrehungen, Empfehlung vom Motorenbauer, bis zum großen Regen bei Nürnberg. So kam ich dann etwas triefend in Kreith an. Eine schöne Wasserlache bildete sich direkt unter mir, mitten im Glasbiergeschäft.
Erstmal ne Halbe, und dann aufs Zimmer. Duschen und alles aufhängen was geht. Gar nicht so einfach in einem kleinen Zimmer. Wider erwarten waren diesmal Leute im Laden, die mit Sitzfleisch ausgestattet waren. So habe ich bis ca. 1:30 an einem Sprachkurs für Bayrisch teilgenommen. Und etwas Neuschnee gab’s am nächsten Morgen auch.






Durch Schwandorf und Cham gings über die B85 nach Regen.
Noch etwas Proviant aufnehmen und übers Land nach Solla.
Ganz kurz vor dem Gelände geht das Moped aus und will nicht mehr. Also mit ein wenig schieben und rollen lassen bis zum Zeltplatz. Erst mal aufbauen und dann schauen.






Am nächsten Morgen dann ein wenig Fehlersuche betrieben. Da die Leuchte der Lima verrückt spielte, diesen Zweig untersucht und teilweise gewechselt. Nichts. Pause, Mittagessen, Bier. Mit neuem Mut ausgestattet, ist mir dann aufgefallen, daß sich die Zündspule aus der Halterung gelöst hatte, und so unglücklich herunter gefallen ist, daß die Stromversorgung voll Wasser laufen konnte. Also Kurzschluß, durchgebrannt, und aufgequollen. Ab in die Ascheimer.

Für den Mittwoch war die Ankunft von Karin und Petra vorgesehen. Auch Steffen könnte eintreffen, wenn er gut durchkommt. Und tatsächlich, während wir oben auf die Mädels warteten, hat er sich rein geschlichen.







Heute ist Waschtag für uns. Es geht ins Kurbad nach Egging.
Nachdem wir so einige Fettaugen auf dem Wasser hinterlassen haben, die Fingernägel nicht mehr ganz so schwarz sind, wird das Tagesgericht verspeist und dann in den Kessel zur erneuten Dreckaufnahme zurück gekehrt. Inzwischen hat sich die Teilnehmerzahl vervielfältigt. Auch unsere bayrischen Kollegen sind inzwischen eingetroffen. Diesmal zu Viert.






Der Freitag ist Traditionell der Anreisetag der Italiener. Ich glaube manchmal das Italien zu dem Zeitpunkt mopedfreie Zone ist. Obwohl dies nichts mit der Anfahrt zu tun hat. Der wohl größte Teil, gerade der großen Maschinen, sieht nicht so aus, als ob sie auf eigenen Reifen angereist sind. Was man auf Grund der vielen Anhänger in der Umgebung auch belegen könnte. Gerade die Vespafraktion hat einen riesigen Spaß.
Obwohl, laut sind sie alle. Liegt in der Natur der Dinge.
Apropos laut, der BVDM ist diesmal entschieden gegen die Schwachmatten vorgegangen die den ganzen Tag, und Nacht, mit Kabit schießen. Diese Ballerei ist unerträglich. Leider bekommt man diese Sylvesterballerei nicht in den Griff. Diesmal war auch Thomas davon betroffen. Eine Rakete zündete genau in seinem Cockpit. Da wurde er echt kiebig.
Es ist im Endeffekt gut gegangen. Aber scheiße ist es trotzdem.






Der Samstag beginnt recht sonnig. Und sollte noch schlimmer werden. Man geht schauen was es nettes gibt, und lässt die Leute vorbei laufen. Auch müssen wir ja unserer Aufgabe der Eingangskontrolle nachkommen. Da hat sich diesmal Thomas besonders hervorgetan und einige Nichtzahlungswillige übers Gelände verfolgt. Ich nehme an, daß er dafür namentlich in der örtlichen Völkischen Rundschau erwähnt wird. Das hatte wirklich was. Immer wenn sie versuchten irgendwo das Gelände zu betreten, stand Thomas schon da. So wie Hase und Igel.






Am Abend gab es dann den Aufruf sofort in die Arena zu kommen. Ein wenig Haue gab’s dort. Zwei Brüder bekämpften sich bis aufs Blut. Im wahrsten Sinne des Wortes.
Zwei Sanis hatten schon etwas abbekommen, und nun sollte für Ruhe gesorgt werden. Die Polizei musste die Beiden nachher getrennt vom Gelände entfernen.
Wir haben dann am nächsten Morgen recht früh das Gelände verlassen. Noch Frühstücken auf der Raststätte und los. Hat auch geklappt. Bei mir leider nur ca. 100km. Tippe mal auf Kopfdichtung. War ja gerade erst gemacht. Wie das Getriebe. Das hatte von Anfang an Probleme mit dem Schaltwechsel vom 4. in den 3. Gang. Wäre auf der BAB aber das kleinere Übel gewesen. Zu allem Überfluß streikte auch noch das Fahrzeug vom ADAC. Die Rampe hing fest.






Ist schon recht lustig, wenn der ADAC den ADAC braucht.
Nur dauert die ganze Veranstaltung noch etwas länger. Wobei
das Moped erstmal in Straubing stehen blieb und mit dem Sammeltaxi die Heimreise antritt. Bin dann aber mal gespannt was die jeweiligen Schrauber als Ursache für die Schäden herausfinden.

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