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Clubtreffen 27.2.-29.1.17

ET Solla 2017

Schattich sollte es werden. Aber das schon auf der Höhe von
Köln, der Schnauz mit der Maske zusammen gefroren war, daran kann ich mich die letzten Jahre nicht mehr erinnern.
So fiel der erste Tankstop mit einer großen Tasse Kaffee auch etwas länger aus. Aber strahlender Sonnenschein begleitete mich dafür den ganzen Tag. Da mein gewohntes Quartier irgendwie schwächelte, war der Landgasthof Spitzhauer in Nittendorf/Penk an der Naab mein Ziel für die Übernachtung.
Kurz vor Regensburg, nahe der A3 gelegen, war er auch fahrtechnisch gut zu erreichen. Leider fiel dort der übliche Sprachkurs mangels Stammtisch aus. Bei -13° mußte ich am nächsten Morgen, trotz Unterstand, dem Moped den nun folgenden Tagesablauf intensiv erklären. Nebel und feiner Nieselregen machten Sicht und Fahrt auf den letzten 150km zu einer scheiß Fahrt. Erst nachdem ich das Donautal verlassen hatte und in höhere Gefilde kam, zog sich die Bewölkung zurück. Auf Grund der Lichtverhältnisse durch den Schnee, mußte ich dann sogar auf die Böseguckerbrille wechseln.






Trotz großzügiger maschineller Vorarbeit, war ich noch eine gute Stunde mit dem Untergrund für meine Schlafstelle beschäftigt. Aber irgendwann steht die Hütte.






Wie immer sind dann für uns die organisatorischen Versuche für die Aufbauten die interessante Unterhaltung. Die Arbeiten wurden durch die Schneemenge auch noch etwas erschwert. Da rutschen selbst schwere Traktoren mit Schneeketten über die Wege. Man sollte meinen, daß nach all den Jahren eine gewissen Erfahrung und Routine vorhanden ist. Gott sei Dank
kommen aber immer wieder neue Leute mit neuen Ideen.
Sonst wäre das Programm ja auch ein wenig Langweilig.
Für einige Besucher war in diesem Jahr die Kälte das Problem.
Minus 7° war die wärmste Nachttemperatur. Was auch Einige als Grund Ihrer vorzeitigen Abreise angaben. Wasser für den Kaffee, Tee, Eier kochen oder rituelle Waschungen gab´s nur am Block. Da muß man schon Mal am Vorabend die Kessel füllen, und das Teil gefroren auf den Kocher stellen.
Man sollte sich schon im Vorfeld mal ein paar Gedanken über eine Winterveranstaltung machen.






Da auf Anregung das Rondell mit Schnee blockiert wurde,
war die sinnlose Fahrerei, vor allem im alkoholisierten Zustand, sehr stark eingeschränkt. Dies führte neben den durchgeführten Kontrollen des BVDM zu einer recht ruhigen Veranstaltung. Trotz allem haben wir noch nie so viele Gespanne und Solos auf der Seite liegen sehen. Wobei für die Solos hauptsächlich die italienischen Kollegen zuständig sind.
Vollkommen schmerzfrei fahren diese mit teilweise nagelneuen und viel zu schweren Mopeds in den Kessel. Einige kleinere Unfälle, wie das Umfahren von Personen und Motorräder, waren aber auch dabei. Wohl ohne größere Probleme.
Mit unseren Bayrischen Kollegen hatten wir aber wieder eine prima Runde am Lagerfeuer.






Serienmäßig war um 6 Uhr wecken angesagt, damit man früh raus kommt, und den gefrorenen Boden für den Grip nutzt.
Ohne Regen und vor der Dunkelheit sind wir dann nach Hause
gekommen. Mit sieben Stunden Fahrzeit sogar recht zügig.
Am nächsten Tag gab es dann die Fahrzeugreinigung vor der
Haustür. Es schüttete so richtig. Das war mal ein Timing.


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